Diözesanmuseum Graz#

Graz/Steiermark, Bürgergasse 2

 Perchauer Madonna © Diözesanmuseum Graz
Das Museum der katholischen Kirche in der Steiermark besteht seit 1932. Zunächst wurden drei übereinander liegende Kapellen im Grazer Dom als Museum eingerichtet. Man bemühte sich, im ganzen Bundesland "die letzten Reste an mittelalterlichem Kunstbesitz zu bergen", die durch schlechten Erhaltungszustand oder die Verkauf verloren zu gehen drohten. Nach der Liturgiereform, die eine Umgestaltung vieler Kirchen mit sich brachte, bekam das Diözesanmuseum eine neue Bedeutung. 1974 erhielt es einen Teil des Gebäudekomplexes des Grazer Minoritenklosters. Das ehemalige Refektorium sowie das Oratorium hinter dem Hochaltar der Mariahilf-Kirche wurden als Schauräume integriert, so dass eine Ausstellungsfläche von 600 Quadratmetern zur Verfügung steht. Die Exponate sind großteils Leihgaben steirischer Pfarren, darunter Kostbarkeiten, wie der romanische Kruzifix aus Pürgg (um 1220/30), die Schöne Madonna aus Perchau (um 1220/30), der Flügelaltar aus der Leonhardikirche Bad Aussee (um 1460) oder gotische Meßkelche. Nach der Generalsanierung (2002) wurde das Museum mit einer neu aufgestellten Schausammlung „Kirche-Kunst-Kostbarkeiten“ wieder eröffnet. Neu ist seither der Bereich „Kunstblick“ in dem ausgewählte Werke näher vorgestellt werden.

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« Diese Seite wurde am Donnerstag, 19. November 2009, 17:04 von Wolf Helga Maria erstellt, zuletzt geändert am Freitag, 12. März 2010, 04:16 von Wolf Helga Maria (Version 4).  
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