Bezirksmuseum Liesing#

1230 Wien 23, Canavesegasse 24

Die Geschichte des Bezirksmuseums Liesing begann 1938 mit einer kleinen Ausstellung im Festsaal des Amtshauses. Mitte der fünfziger Jahre erhielt das Museum dort zwei bescheidene Räume. Seit 1983 befindet es sich in der ehemaligen Atzgersdorfer Schule. Als dieses denkmalgeschützte Haus 1996 renoviert wurde, blieb das Museum bis 1998 geschlossen. Es besitzt eine gut sortierte Sammlung von Fossilien sowie Funde aus der Jungsteinzeit, von Römern und Awaren. Weitere Schwerpunkte sind Volkskunde, Puppen und Spielwaren, Künstler des 23. Bezirkes (David S. Mayer von Rosenau, Hugo von Hofmannsthal) und Eisenbahn (als Kleinbahn nachgebaute Strecke Atzgersdorf-Mauer - Liesing). Zu den markanten Exponaten zählen das Tor Schlosses in Mauer, eine Arbeiterküche um 1920, das Liesinger Spendenwappen, in das man gegen einen bestimmten Betrag für die Weltkriegsopfer Nägel einschlug, eine Bäckereimaschine um 1900, eine Kuckucksuhrensammlung, der originale Orgel-Spieltisch der Atzgersdorfer Kirche und eine komplette Schmiedewerkstatt. 2009 kam die Johannes-Nepomuk-Statue eines abgebrochenen Hauses restauriert in das Bezirksmuseum (Bild).

Museumsleiter: Maximilian Stony





hmw


Quellen: Andrea Hauer: Handbuch der Wiener Bezirksmuseen. Wien 1995
Homepage

Bilder: Bezirkswappen Liesing
Johannes-Statue © Bezirksmuseum Liesing
Innenansicht © Bezirksmuseum Liesing

« Diese Seite wurde am Dienstag, 10. November 2009, 21:31 von Wolf Helga Maria erstellt, zuletzt geändert am Freitag, 12. März 2010, 04:16 von Wolf Helga Maria (Version 8).  
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